Urlaub mit Hund Urlaubstipps für Reisen von Zwei- und Vierbeinern

Vor dem Urlaub sind nicht nur die menschlichen Familienmitglieder, sondern auch Hunde sehr aufgeregt, wenn sie merken, dass bald eine Veränderung ansteht. Ist der Hund mit von der Partie, gilt es einige Urlaub mit Hund Urlaubstipps zu beachten. Ob Aktivurlaub in den Bergen, ein Ferienhaus Ostsee mit Hund oder eine Städtereise ins europäische Ausland dank der vielen Angebote sind Sie auch als Hundebesitzer in der Lage, den idealen Urlaubsort zu finden.

Warum eine Checkliste für den Urlaub mit Hund unverzichtbar ist.

Hunde sind in der Reisevorbereitung mindestens so zeitaufwendig wie Kleinkinder, die auch beim Packen und Co vollständig auf das Organisationstalent ihrer Eltern angewiesen sind. Dies beginnt bereits beim Reisegepäck des Hundes welches unbedingt

  • die Medikamente des Hundes sowie
  • Mittel gegen Reiseübelkeit, Zeckenschutz und Durchfall
  • Leinen, Halsbänder oder Geschirre
  • Kotbeutel
  • einen Maulkorb
  • eine ausreichende Menge des Lieblingsfutters
  • Spielzeug
  • die Schlafdecke oder Kissen und
  • den Heimtierausweis

beinhalten sollte. Noch vor dem Urlaub sollte der Hund unbedingt von einem Tierarzt untersucht werden, um auch für den Urlaub mit Hund in Deutschland abzuklären, ob sich etwa die Urlaubsregion in einem Risikogebiet für Zecken oder Tollwut befindet. Zudem ist es sehr sinnvoll, wenn Sie sich die wichtigsten Daten der Hundehaftpflicht notieren, um diese in einem Schadensfall im Urlaub schnell zur Hand zu haben. Ebenfalls schriftlich festhalten sollten Sie auch ihre eigenen Kontaktdaten wie ihre Mobilnummer oder Adresse am Urlaubsort und diese am Halsband oder Geschirr des Hundes zu befestigen. Sollte der Hund einmal ausbüxen, kann dieser so deutlich schneller als durch das Auslesen seines Chips seinem Besitzer zugeordnet werden.

Urlaub mit Hund Insiderreisetipps für die schönsten Reiseziele

Durch die Vielfalt an Landschaften ist der Urlaub mit Hund in Deutschland immer noch an Nummer 1 der Reisestatistik. Doch auch benachbarte Urlaubsländer wie Holland, Österreich, Polen oder Frankreich freuen sich Vierbeiner und ihre Besitzer als Gäste begrüßen zu dürfen. Was Deutschland und zum Beispiel ein Ferienhaus Ostsee mit Hund so besonders macht ist auch der rechtliche Vorteil. Zum einen zahlt jede Hundehaftpflicht garantiert bei allen in Deutschland entstandenen Schäden und zum anderen ist es sehr leicht sich im Internet über die Hundegesetze eines anderen Bundeslandes zu erkundigen. In Kombination mit zum Teil recht kurzen Anfahrtswegen beginnt die Erholung so bereits bei der Anreise.

Bei Reisen in südlichere Länder wie Griechenland, Spanien oder Italien sollten auch die Temperaturen eine Rolle spielen. Nicht jede Hunderasse verträgt die tropischen Temperaturen im Hochsommer. Eine Reise in der Nebensaison wie Frühjahr oder Herbst ist daher eher empfehlenswert für wetterfühlige Vierbeiner. Das für lange Zeit sehr beliebte Reiseziel Dänemark hat in den letzten Jahren aufgrund einer Verschärfung der Hundegesetze einen unschönen Beigeschmack bei Hundebesitzern hinterlassen. Wird dort ein Hund angetroffen, welcher im Verdacht steht einer Kampfhunderasse anzugehören, oder als Mischling nicht eindeutig zugeordnet werden kann, wird der Hund von den Behörden konfisziert. Kann der Besitzer nicht beweisen welche Rassen enthalten sind, wird der Hund eingeschläfert. Dies gilt leider nicht nur für dänische Hunde, sondern ebenfalls für die Vierbeiner von Urlaubern.

Transportmöglichkeiten für eine entspannte An- und Abreise

Die Auswahl des passenden Hotels oder Ferienhaus Hund ist das Hauptkriterium für einen schönen Urlaub, doch auch die An- und Abreise sollten genau geplant sein. Am beliebtesten ist die Anfahrt im eigenen Pkw auch aus dem Grund, da der Hund mit diesem Transportmittel bereits vertraut ist und zudem nur in der Gesellschaft der ihm bekannten Menschen ist. Beim Urlaub mit Hund in Deutschland ist das Auto auch aufgrund des selbst bestimmten Tempos empfehlenswert. Längere Pausen und das Einplanen des Gassi Gehens sind genauso leicht zu organisieren wie auf das Wetter zu reagieren und bei großer Hitze die Ruhepausen zu verlängern. Damit der Hund auch im Wagen gesichert ist, stellen eine Hunde Transportbox und spezielle Sicherungsgurte die beste Möglichkeit dar, den Urlaubsort sicher zu erreichen.

Urlaub mit Hund Infos und Tipps rund um das Thema Bahn sollten besonders die Besitzer größerer Hunderassen aufmerksam studieren. In der Bahn gilt nämlich für diese Rassen grundsätzlich Maulkorbpflicht und Leinenzwang. Ist der Hund daran nicht gewöhnt, kann dies besonders in überfüllten Zügen zur Ferienzeit einen hohen Stressfaktor für den Hund darstellen. Zudem kommen hier nur kurze Strecken infrage, da auch bei längeren Zwischenstopps ein Bahnsteig natürlich nicht zum Ausführen des Hundes geeignet ist. Bedenken sollten Sie bei Reisen mit der Bahn auch die Kosten, da für alle Hunderassen, welche nicht kostenlos in einer Transportbox reisen, ein Ticket zum Kinderpreis gelöst werden muss.

Bei Überfahrten mit der Fähre sollten auf jeden Fall immer Haushaltspapier und Kotbeutel griffbereit sein, um die Hinterlassenschaften des Hundes gleich beseitigen zu können. Etwas komplizierter sind dagegen Flugreisen, da hier nur Hunde bis zu fünf Kilogramm in einer Transportbox an Bord dürfen. Alle anderen Vierbeiner werden in einem gesonderten Teil des Frachtraums transportiert. Die dortigen Geräusche können mitunter zu Panik bei den Tieren führen, weshalb viele Tierärzte als Urlaub mit Hund Insidertipps beruhigende Medikamente verschreiben. Die durch Flugreisen entstandene Zeitersparnis, sollte daher genau gegen den Stress und den Aufwand am Check In aufgerechnet werden.

Welche Einreisebestimmungen gelten bei der Reise ins Ausland?

Andere Länder, andere Gesetze, dies gilt auch in Verbindung mit dem Verreisen von Hund und Mensch. Sobald der Hund die Grenze eines Landes überquert, gelten auch die dortigen Gesetze in Bezug auf die Einreise mit dem Hund. Neben einigen landesspezifischen Gesetzen wie bspw. dem unbedingt erforderlichen Tollwutschutz für die Einreise nach Großbritannien gelten einige Gesetze dank der EU europaweit. Besonders in Großbritannien wurden so die sonst für jeden gültigen Karantäne Regeln mit Zeiträumen von bis zu sechs Monaten zu Gunsten der EU Bürger und Ihrer Hunde abgemildert. Dies betrifft zum Beispiel den Chip, welcher den Hund eindeutig seinem Besitzer zuordnet. Dafür sollte dieser natürlich auch bei TASSO oder einer anderen Organisation registriert sein. Gleiches gilt auch für den EU Heimtierausweis, welcher bei Reisen mit Ihrem Personalausweis vergleichbar ist.

Buchtipps für das richtige Reiseziel

Lesen Sie auch unseren Artikel zu Urlaub mit Hund Buchtipps. Hier finden Sie sehr wertvolle Tipps für Ratgeber, die es Ihnen leicht machen, das richtige Reiseziel für Mensch und Tier zu finden. Eine wunderbare Möglichkeit um das Reisegebiet schon vor der Recherche sinnvoll einzugrenzen und zielgerichtet zu suchen.

Buchungstipps für den Urlaub mit Hund Ferienhaus oder Hotel

Einen Urlaub mit Hund buchen wird oft durch die Tatsache erschwert, dass nicht alle angebotenen Unterkünfte auch für Hundebesitzer zur Verfügung stehen. Während Hotels oft sehr offen mit entsprechenden Symbolen Hunde als Gäste willkommen heißen, gilt für den Urlaub mit Hund Ferienwohnung oder Ferienhaus oft das eher vage “Haustiere nach Absprache erlaubt”. In diesem Fall sollten Sie unbedingt vorher mit dem Vermieter der Immobilie Kontakt aufnehmen. Hintergrund dieser Formulierung ist nämlich schlicht die Wahl zu haben zum Beispiel große Hunde oder mit dem Begriff Kampfhunde gekennzeichnete Hunderassen und ihre Besitzer als Feriengäste abzulehnen.

Die Buchungsanfrage kann jedoch ebenfalls dafür genutzt werden nachzufragen wie viel die Unterbringung eines Hundes kosten würde. Während der Urlaub mit Hund Hotel fast immer mit einem Aufpreis verbunden ist, kann der Mietpreis einer Ferienwohnung die Mitnahme eines oder mehrerer Hunde bereits miteinschließen. Selbst wenn der Reisepreis für Hundebesitzer keine Aufschläge beinhaltet kann es trotzdem möglich sein, dass für die Reinigung der Ferienwohnung ein höherer Betrag in Rechnung gestellt wird oder ein Aufpreis auf die Kaution erfolgt. Letztere dient allgemein der Absicherung im Fall von Schäden und wird in der Regel bei der Abreise zurückerstattet. Unabhängig davon kann vor einer Buchung auch der Nachweis einer Hundehalterhaftpflicht verlangt werden, welche für alle Schäden die der Hund während des Urlaubs am Eigentum Dritter verursacht aufkommt. Kopien dieser Versicherung sollten für eine schnelle Buchung sowohl in Papierform als auch digital vorhanden sein. Je nach Urlaubsziel gehört zu den unverzichtbaren Urlaub mit Hund Urlaubstipps auch die Nachfrage, ob sich der Versicherungsschutz ausschließlich auf Deutschland oder auch auf Reiseziele in Europa oder sogar weltweit erstrecken.

Während bei vielen Angeboten aus dem Reisekatalog unklar bleibt, ob Hunde als Gäste willkommen sind, haben viele Buchungswebseiten in Internet bereits ihre Suchkategorien auf die Reiselust von Zwei- und Vierbeinern ausgeweitet. Mit dem Anklicken spezieller Rubriken oder dem Anlegen erhalten Hundebesitzer automatisch nur Angebote von Hotels oder Ferienwohnungen in denen auch tierische Familienmitglieder ihren Urlaub verbringen dürfen.

Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl von bekannten Buchungsportalen aufgeführt, bei denen Sie bequem schon während der Einstellung der Kriterien bzw. Filter hinzufügen können das Ihr Hund an der Reise teilnehmen wird. So ist gewährleistet, dass bereits alle Ergebnisse auch für den Vierbeiner ausgewählt sind. Das spart Zeit und vor allem Nerven. Viel Spass bei der Recherche:

 

http://www.tui-ferienhaus.de/urlaub-mit-hund.html

http://www.ab-in-den-urlaub.de/themenhotels/hundehotels

http://www.5vorflug.de/angebote/urlaub-mit-hund.html

http://www.its.de/Urlaub/urlaub-mit-hund.html

http://www.fewo-direkt.de/info/unterkunft-buchen/spezialverzeichnisse/haustierurlaub

Urlaub mit Hund Buchtipps – Die besten Bücher für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner

Die Stellung des Hundes als vollwertiges Familienmitglied zeigt sich auch bei der Urlaubsplanung vieler Hundebesitzer. Anstatt für den Vierbeiner eine Betreuung zu organisieren, nehmen diese lieber etwas mehr Mühe auf sich, um auch dem Hund eine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen und nehmen ihn mit. Damit die Planung für den Urlaub mit Hund für Sie nicht zu viel wertvolle Freizeit in Anspruch nimmt, unterstützen Ratgeberbücher die Organisation Ihrer Ferien mit einem oder mehreren Vierbeinern.

Die Qualität solcher Ratgebers für Reisen mit dem Hund zeigt sich in erster Linie durch dessen Aktualität. Werden etwa konkrete Hotelvorschläge unterbreitet, die bereits mehrere Jahre zurückliegen, ist es sinnvoll diese vor der Buchung auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Zu den entscheidenden Kaufkriterien eines Ratgebers zählt auch die Tatsache, ob der Verfasser selbst Hundebesitzer ist und somit aus einem eigenen Erfahrungsschatz schöpfen kann. Damit das Buch auch seinen Platz im Reisegepäck findet, sollte es zudem eher handlich sein, um beim Wandern mit dem Hund zu jederzeit einen Blick auf die Strecke werfen zu können. Durch die Vielzahl an sehr unterschiedlichen Reisezielen ist es empfehlenswert eine Vorauswahl zu treffen und sich etwa auf Urlaub mit Hund an der Ostsee (als Beispiel für Urlaub mit Hund am See) oder Wandern mit Hund (also bspw. Urlaub mit Hund Bayern) zu konzentrieren.

Am einfachsten finden können Sie Ratgeber für Hundebesitzer über Suchmaschinen im Internet. Die Suchkombinationen sollten dabei immer den Begriff Urlaub mit Hund (oder auch Reisen mit Hund) und das jeweilige Urlaubsziel wie etwa Urlaub mit Hund Holland oder die bevorzugte Freizeitbeschäftigung wie Wandern mit Hund umfassen. Dank des großen Katalogs an deutschen und internationalen Buchtiteln ist Amazon eine gute Alternative zur herkömmlichen Buchhandlung und den mitunter langen Bestellzeiträumen.

Meine Buchtipps:

(1) Hotelführer für Zwei- und Vierbeiner von Kerstin Schindel-Arnhold

Für den Urlaub mit Hund am Meer, den Bergen oder auch im europäischen Ausland ist natürlich eine Unterkunft von Nöten.

Dieser Ratgeber hat sich daher auf die Übernachtungen mit Hund in einem Hotel spezialisiert. Das aus dem Jahr 2009 stammende Buch gibt auf 180 Seiten viele nützliche Informationen, welche für den Urlaub mit Hund unverzichtbar sind. Von den zusätzlichen Preisaufschlägen für Hunde als Gäste, über die Verpflegung des mitreisenden Hundes bis zu den beliebtesten Strecken zum Gassi gehen wird Ihnen hier von der Autorin ein großer Teil der Planung bereits abgenommen.

Was diesen Hotelführer von anderen Ratgebern unterscheidet

Da mit Hunden als Urlaubsbegleitung meist eine kurze Anreise gewählt wird, ist fast die Hälfte des Buches deutschen Hotels gewidmet. Geordnet nach Postleitzahlen werden gezielt hundefreundliche Hotels vorgestellt und beschrieben. Für den Urlaub mit Hund Österreich bietet dieser Ratgeber ebenso Reiseempfehlungen wie für die Länder Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien, Ungarn und Polen. Für den Urlaub mit Hund Ostsee gibt es ein gesondertes Kapitel, welches sich ausschließlich mit den dortigen Hundestränden befasst. Dieses wurde von den bisherigen Käufern des Buches ebenso positiv bewertet, wie die weiteren Angaben welche tierischen Gäste in den Hotels sonst noch willkommen sind. Abzüge für dieses Buch gab es lediglich in der Aktualität. In den sechs Jahren seit dem ersten Erscheinen können sich natürlich viele Richtlinien von Hotels sowie Preise verändern, so dass eigene Recherchen auch weiterhin für einen schönen Urlaub mit Hund nötig bleiben.

(2) FRED & OTTO unterwegs im Ruhrgebiet: Stadtführer für Hunde von Markus Bötefür / Christine Petersen

Urlaub mit dem Hund beginnt nicht nur in den Ferien, sondern manchmal direkt vor der Haustür.

Dieses Konzept verfolgt auch dieser Städteführer für das Ruhrgebiet. Quasi von der Wiege bis zur Bahre werden Hundebesitzer hier mit Ratschlägen durch das Leben ihrer Vierbeiner begleitet. Ob Wandern mit dem Hund entlang ehemaliger Zechengelände oder Baggerseen bis zu praktischen Tipps rund um Steuern, Hundegesetz und Co werden viele Hundebesitzer ihr Ruhrgebiet noch einmal ganz neu kennenlernen. Ich bin mir fast sicher, dass hier für jeden etwas dabei ist.

Empfehlenswert nicht nur für Menschen aus dem Pott

Das Ruhrgebiet ist nicht nur Ballungszentrum für Menschen, sondern auch eine der Hundemetropolen Europas. Wer hier Urlaub mit dem Hund macht oder ins Ruhrgebiet zieht, wird zum Großteil auf Menschen treffen, welche sehr entspannt auf Hunde reagieren. Neben dem Ruhrgebiet hat der Autor Markus Bötefür auch einen zweiten Band der Serie FRED & OTTO für das Münsterland verfasst. Käufer des ersten Bandes äußerten sich durchweg positiv über das Buch. Besonders die Kreativität des Autorenteams wurde mit der Vorstellung von Ruhrpott-Bullies und Ruhrpott-Möpsen positiv hervorgehoben. Darüber hinaus kommt auch der Spendenbeitrag von 25 Cent an den Tierschutz bei den Hundebesitzern sehr gut an.

(3) Die schönsten Wanderungen mit Hunden: Franken von Mandy Kuckuk

Urlaub mit Hund bedeutet für Sie auch eine gute Kombination aus Bewegung und Erholung zu finden?

Auf 160 Seiten beschreibt dieses Buch, wie Sie beim Wandern mit dem Hund in Franken einen schönen Urlaub verbringen können. Was dieses Buch neben den genauen Streckenbeschreibungen zu etwas Besonderem macht, ist die genau auf Hundebesitzer abgestimmten Informationen. Von Übernachtungsmöglichkeiten bei längeren Strecken bis zu Gasthäusern, in denen auch Hunde verschnaufen dürfen finden Sie alle nötigen Tipps, um mit Hund nicht vor verschlossenen Türen zu stehen.

Die Vor- und Nachteile dieses Buches entdecken

Durch die Einteilung in verschiedene Schwierigkeitsgrade wird ganz gezielt auf die Sportlichkeit von Hund und Herrchen Rücksicht genommen. Die einzelnen Strecken lassen sich zudem in Etappen einteilen, die es Ihnen problemlos gestatten auch nur Teilstücke mit Ihrem Hund zurückzulegen. Sehr hilfreich sind hierbei die 32 heraustrennbaren Tourenkärtchen, die jede Strecke abbilden. Somit muss das Buch nicht unbedingt im Wandergepäck verstaut werden. Kleine Abzüge in den Bewertungen erhielt das Buch jedoch aufgrund der teilweise anders als im Buch abgebildeten Streckenverläufe. Da das Buch aus dem Jahr 2010 stammt, ist es daher ratsam eine aktuelle Wanderkarte oder ein GPS Gerät mitzunehmen.

(4) Wandern mit Hund Chiemgau – Berchtesgaden: zwischen Inn und Wolfgangsee von Andrea Obele

Wer bisher nur im Norden oder an der Ostsee Urlaub mit Hund gemacht hat wird sich mit diesem 192 Seiten umfassenden Ratgeber auch von der Schönheit des Chiemgaus begeistern lassen.

Mit 36 Vorschlägen für Wandertouren kommen hier sportliche Hunde und ihre zweibeinigen Spielgefährten voll auf ihre Kosten. Neben den genauen Streckenbeschreibungen beschäftigt sich dieser Wanderführer auch mit schwierigen Stellen wie etwa Brücken, die für ängstliche Hunde vielleicht ein Problem darstellen könnten. Zusätzlich gibt die Autorin Tipps wie auch Notfälle während dem Wandern mit Hund bewältigt werden.

Kundenstimmen zu diesem Ratgeber

Die übereinstimmend guten Kundenkritiken zu diesem Buch loben insbesondere die sehr genau auf die Hunde abgestimmten Strecken, welche nicht von Hindernissen für Mensch und Tier unterbrochen werden. Durch die Angabe von GPS Daten ist das Buch auch technisch auf dem neusten Stand für Ihren Urlaub mit Hund. Sehr positive Kritik erntete auch die Erwähnung von Badeseen auf dem Weg zur Abkühlung von müden Zwei- und Vierbeinern.

Neben den vorgestellten Büchern gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren Ratgebern zum Thema Urlaub mit Hund bzw. Reisen mit Hund.

Hier noch eine weitere Auswahl von Büchern mit sehr guten Kundenrezensionen:

Hundezaun klassisch oder Hundezaun unsichtbar? Welcher ist der richtige für welche Situation?

Wer bei seinem Zuhause das Glück besitzt bspw. eine Grünfläche in Form eines Gartens sein eigen zu nennen wird das Problem kennen: Wie kann ich mein Grundstück so abstecken, dass ich meinen Hund ohne Aufsicht und vor allem beruhigt darauf laufen und toben lassen kann? In diesem Fall gibt es eine Antwort: ein Hundezaun muss her. Dieser Hundezaun oder auch Zaun für Hunde dient somit dazu ein Grundstück, Gebiet oder Territorium so abzusichern das es ein Hund nicht verlassen kann. Oder der Hund zumindest merkt das er es nicht verlassen soll.

Ein Hundezaun erhöht also maßgeblich die Sicherheit Ihres Hundes – aber auch die Sicherheit von bspw. um Ihr Grundstück herum spielenden Kindern.

Es liegt in der Natur von Hunden, dass sie sich in erster Linie draußen aufhalten wollen und wenn eben die Möglichkeit besteht ihnen das auch ermöglicht werde sollte. Dort können sie sich dann spielend austoben und dem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen. Das hat zwei Vorteile: Die Gesundheit Ihres besten Freundes wird es Ihnen danken, andererseits erweitern sie nicht nur die Bewegungsfreiheit Ihres Hundes sondern auch Ihre eigene da Sie Ihren Hund auch mal mit gutem Gewissen sich selbst überlassen können. Durch ihren Jagd und Erkundungstrieb wäre nahezu jeder Hund ohne eine Einzäunung sehr schnell verschwunden.

Ein weiterer Großer Vorteil ist das Sie – je nach Hundezaun Variante – auch von außen ungebetenen Gästen den Zugang verwehren. So können Sie vermeiden das Fremde Ihren Hund füttern oder ihn gar mitnehmen. Hundezäune gibt es vielen unterschiedlichen Varianten.

Varianten von Hundezäunen

Grob lassen sich Hundezäune in zwei Varianten unterscheiden: eine sichtbare Variante (soz. physischer Zaun) im traditionellen Sinne und eine unsichtbare Variante in Form eines elektrischen Hundezauns. Traditionelle sichtbare Hundezäune sind zumeist Holzzäune, Metallzäune oder aber auch Kunststoffzäune. Ein unsicherbarer Hundezaun kann unterirdisch oder auch oberirdisch (dann nahezu unsichtbar) verlegt sein. Auf den unsichtbaren Hundezaun bzw. elektrischer Hundezaun / Hundezaun elektrisch gehe ich weiter unter näher ein.

Je nach Zweck kann man verschiedenste Hundezäune unterscheiden:

  • klassische Zäune aus Holz, Metall oder Kunststoff (bspw. ein Weiden- oder Steckzaun)
  • unsichtbarer Hundezaun (bspw. elektrischer Hundezaun bzw. Elektro Hundezaun)
  • mobiler Hundezaun

Traditioneller sichtbarer Hundezaun

Hier finden Sie Beispiele für traditionelle Hundezäune aus drei verschiedenen Materialien. Es handelt sich dabei nicht speziell um Zäune die nur als Hundezaun eingesetzt werden. Bei dieser Kategorie handelt es sich eher um klassische Gartenzäune.

Hundezaun HolzHundezaun MetallHundezaun Kunststoff

 

 

 

 

Unsichtbarer Hundezaun / Hundezaun unsichtbar

Man könnte einen unsichtbaren Hundezaun folgendermaßen definieren: ein über Funk mit dem Hund verbundener Hundezaun (Suchwort: Hundezaun Funk). Diesen gibt einmal ohne im Erdreich verlegtem Kabel und einmal mit verlegtem Kabel.

Unsichtbarer Hundezaun mit Kabel: Funktionsweise

Unsichtbarer HundezaunUnsichtbare im Erdreich bzw. der Erde oder Wiese eingelassene Hundezäune haben den großen Vorteil, dass sie ihr Grundstück flexibel in unterschiedliche Bereiche / Zonen einteilen können, ohne das Ihre eigene Bewegungsfreiheit oberirdisch eingeschränkt wird. So ist es mit dieser Methode möglich, bspw. Ihren Pool, Blumenbeete, Gemüsebeete oder auch den Sandkasten Ihrer Kinder als gesonderte Sperrzonen einzurichten oder auszusparen (siehe Abb rechts; Quelle PAC: Link).

Das Prinzip ist schnell erklärt: ein paar Zentimeter unterhalb der Grasnarbe wird ein langes, dünnes Kabel / ein dünner Draht in der Erde verlegt. Man kann den Draht auch oberirdisch verlegen – in diesem Fall wird das Kabel mit sog. Erdkrampen oder Erdnägeln fixiert. Es kann auch an, um oder durch Sträucher, einem bereits vorhandenen Gartenzaun oder ähnlichem befestigt werden. Einzige Voraussetzung: der verlegte Draht muss das komplette Grundstück bzw. den zu sichernden Bereich umfassen und einen geschlossenen Kreislauf bilden (siehe Abbildung).

Neben dem Draht besteht das System aus einem Funksender und einem Funkempfänger. Der Funksender ist mit dem Draht verbunden und erzeugt um den Draht herum ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld lässt sich in der Intensität einstellen. Dadurch ist es möglich, das gemessen vom Draht, ein Radius des Magnetfeldes von 0 – 9 Metern eingestellt werden kann.

Der Hund bekommt ein spezielles Halsband mit einem Funkempfänger um den Hals gelegt, welcher das Magnetfeld erfasst. Es handelt sich dabei um ein recht kleines Kästchen. Der Empfänger sollte möglichst Wasserdicht sein! Wichtig im Bezug auf den Empfänger: dieser ist Batterie bzw. Akku-betrieben und muss entsprechend immer aufgeladen sein. Sollte der Akku ausfallen funktioniert der unsichtbare Zaun nicht mehr!

Bewegt sich jetzt der Hund auf dem Grundstück und nähert sich dem Magnetfeld löst das System 2-stufig aus: in der ersten Stufe ertönt ein unangenehmes Warnsignal aus dem Halsband das darauf hinweist, dass sich der Hund der Grenze nähert. Erreicht der Hund die Grenze, wird ein leichter und harmloser Strafreiz ausgelöst.

Erklärungsvideo unsichtbarer Hundezaun mit Kabel:

Unichtbarer Hundezaun ohne Kabel / Kabellos

Die Grundfunktion eines unsichtbaren Hundezauns ohne Kabel ist zwar ein wenig anders – das Prinzip aber ganz ähnlich. Bei diesem System gibt es wieder einen Sender und einen Empfänger. In diesem Fall wir um den Sender ein bestimmter Wirkungsradius eingestellt. Dieser ist also im Idealfall (abhängig von der Bebauung des Grundstücks) Kreisrund. Die Reichweite kann abhängig vom Modell und der örtlichen Gegebenheit bis zu 25 Metern betragen.

Auch hier bekommt der Hund ein spezielles Halsband mit einem Funkempfänger um den Hals gelegt. Dieses steht in Kontakt mit der Sendereinheit.

Ab hier funktioniert das Prinzip wie bei der Variante mit Kabel: Bewegt sich jetzt der Hund auf dem Grundstück und nähert sich dem dem festgelegten Radius löst das System wieder 2-stufig aus:

(1. Stufe) zunächst ertönt ein unangenehmes Warnsignal aus dem Halsband das darauf hinweist, dass sich der Hund der Grenze nähert.
(2. Stufe) wird das erste Signal übergangen und läuft der Hunde weiter, wird auch hier ein leichter und harmloser Strafreiz ausgelöst.

Verdeutlichung des Prinzips eines kabellosen unsichtbaren Hundezauns:

Unsichtbarer Hundezaun Kabellos

Bildquelle:
http://www.hundehalter.net/Unsichtbarer-Hundezaun/Petsafe—Instant-Fence–PIF-300–kabellos.html

 

 

Petsafe Herstellervideo: Unsichtbarer Hundezaun Kabellos

 

Weiterführende Links:
(1) Hundezaun kaufen im Hundeshop von Amazon
(2) Petsafe Hundezaun kaufen im Hundeshop von Amazon

Wichtige Hinweise zum Gebrauch eines unsichtbaren Hundezaunes. Ein unsichtbarer drahtloser Hundezaun birgt auch gefahren und Nachteile!

Tipp: Machen Sie es Ihrem Hund leichter und sorgen Sie für eine optische Orientierungshilfe!

Schön und gut, dass der Hundezaun unsichtbar ist. Das Problem hierbei: er ist nicht nur für uns, sondern eben auch für den Hund nicht sichtbar. Somit hat Ihr Hund aber auch überhaupt keine Orientierungsmöglichkeit wo sich die Grenze genau befindet – bis wohin er genau laufen darf.

Durch die Strafimpulse kann es daher vorkommen, dass Ihr Hund komplett verunsichert wird – da für ihn kein wirklich sichtbarer Zusammenhang mit dem Impuls zu erkennen ist. Das führt schnell zu unerwünschtem Verhalten, z.B. wenn er sich ein generalisiertes Meideverhalten aneignet. Der Hund könnte also im schlimmsten Fall ein ängstliches Verhalten anerzogen werden. Das Ergebnis: Ihr Hund läuft zwar nicht mehr weg, bekommt aber andere schwerwiegendere Probleme.

Kleine Fähnchen zur Markierung der Grenze

Um diesem Problem entgegen zu wirken, sollten Sie darauf achten, dass sie dem Hund eine optische Orientierungshilfe geben, welche die unsichtbare Grenze anzeigt. Hierzu bieten sich bspw. kleine Fähnchen an. Diese können entlang dem versenkten Kabel im Boden gesetzt werden um den Verlauf des Kabels anzuzeigen. Mit ihrer Hilfe wird es Ihrem Hund sichtlich leichter Fallen sich optisch an der Grenze zu orientieren. Somit wird Fehlverhalten bzw. ungewollte Konditionierung vermieden und Ihr Hund wird zudem schneller lernen sich dem System anzupassen.

In jedem Fall unbedingt notwendig: Training des Hundes

Es ist selbstverständlich das Sie Ihren Hund nicht einfach so auf das System loslassen sollten. Daher muss der Einrichtung eines solchen Systems unbedingt ein Training mit Ihrem vierbeinigen Freund folgen um Ihm die neuen Grenzen aber auch die Konsequenzen beizubringen. Nach wenigen Tagen, wird er aber das Prinzip verstanden und die Grenzen angenommen haben.

Problematik eines unsichtbaren bzw. drahtlosen Hundezauns: Was Sie unbedingt bedenken müssen bevor Sie sich für dieses System entscheiden!

Gefahren eines unsichtbaren Hundezauns:

Trotz aller Vorteile sollten Sie den Einsatz eines unsichtbaren Hundezauns sehr gut überlegen und versuchen wirklich alle Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen.

Gefahr 1: Umstrittene Konditionierungs- und Bestrafungsmaßnahme!

Man muss sich natürlich die allerwichtigste Frage zu Anfang beantworten: Will ich meinem Hund wirklich Stromschläge zur Erziehung verabreichen? Das ist nicht nur unpopulär sondern auch eine wichtige ethische Frage! Ich für meinen Teil würde es niemals machen!

Gefahr 2: Ihr Hund kann nicht raus – andere Hunde aber rein!

Eine nicht unerheblich Tatsache: Ihr Hund ist bei einem unsichtbaren Hundezaun anderen Hunden schutzlos ausgeliefert. Während Ihr Hund aufgrund des Empfängerhalsbandes die unsichtbare Grenze nicht überschreiten kann, gilt das natürlich nicht für alle anderen streunenden Hunde! Diese können gefahrlos und ohne Bestrafung die Grenze passieren und unter Umständen Ihren Hund angreifen.

Gefahr 3: Möglicherweise unerwünschte Konditionierung mit negativen Folgen!

Ebenfalls keine schöne Vorstellung: Ihr Hund könnte durch den Strafreiz bzw. Stromschlag eine unerwünschte oder sogar sehr unvorteilhafte Verknüpfung herstellen. Hierzu nur mal ein Beispiel: kommt ein Kind zufällig in die Nähe des unsichtbaren Zauns, sieht den Hund und möchte mit ihm spielen bzw. ruft ihn oder ähnliches und er läuft neugierig auf das Kind zu, besteht die Möglichkeit das Ihr Hund den darauf erfolgenden Strafimpuls mit dem Kind in Verbindung setzen. Die mögliche Folge: Ihr Hund könnte zukünftig auf Kinder aggressiv reagieren. Dieses Beispiel lässt sich natürlich auf viele weitere Personen / Ereignisse erweitern: Jogger, Postboten etc.

Gefahr 4: der Jagdtrieb eines Hundes kann dazu führen, dass sich der Hund aussperrt!

Viele Hunderassen haben immer noch einen ausgeprägten Jadgtrieb. Bei diesen Hunden ist es keine Seltenheit, dass sie über ihr toben, hetzen, rennen und spielen so vertieft sind das sie soz, alle Sinne ausgeschaltet haben. Bspw. die Jagt nach einem Vogel könnte schon ausreichen, dass ihr Hund das Warnsignal völlig ignoriert und sich auch von dem Strafimpuls nicht zurückhalten lässt. Er würde also Strafimpuls ebenfalls ignorieren die unsichtbare Grenze überschreiten. Er hätte also nach dem Ausflug ein ziemliches Problem: er kommt nicht mehr rein! Das Magnetfeld bzw. der Sperrradius des unsichtbaren Hundezauns wirkt nicht nur von innen nachaußen, sondern natürlich auch umgekehrt.

Gefahr 5: Für Grundstücke an Verkehrsstrassen oder Gehwegen ungeeignet!

Der zuvor genannte Nachteil begründet Nachteil Nummer 5: Es gibt keine 100%ige Sicherheit das Ihr Hund nicht doch die Grenze überschreitet. Gerade wenn er gerade nicht Herr seiner Sinne ist ist ein verlassen des Sperrbereichs durchaus möglich. Somit ist klar, dass es absolut nicht angeraten ist einen unsichtbaren Hundezaun als Abgrenzung zu einer Verkehrsstraße oder eines Gehweges zu nutzen. Es muss also praktisch immer damit gerechnet werden, dass der Hund das Warnsignal und den Strafimpuls auch übergehen kann.

Zu guter letzt: Was ist ein mobiler Hundezaun?

Ein mobiler Hundezaun hat, wie der Name schon sagt die Eigenschaft, dass der Hundezaun mobil einsetzbar ist, also mit überschaubarem Aufwand schnell aufzubauen und abzubauen ist. Als Beispiel kann man Weidezäune sehen die für eine bestimmte Zeit zum einzäunen von Weiden (bspw. für eine Schafsherde) eingesetzt werden.

Auch manche unsichtbare Hundezäune sind mobil einsetzbar. Hierzu eignen sich aber aufgrund des Aufwandes sie auf- und abzubauen eher die oberirdischen Varianten. Auch einfache elektrische Zäune zum Beispiel für Kuhwiesen werden häufig mobil eingesetzt.

Hundezaun kaufen – Hundezaun neu oder Hundezaun gebraucht?

Auch Hundezäune können je nach Variante sicherlich mehr als ein Hundeleben verwendbar sein. Ein Hundezaun muss also nicht zwangsläufig Neu gekauft werden sondern kann auch mit gutem Gewissen gebraucht gekauft werben. Im letzteren Fall lohnt es sich immer unter dem Stichwort – Hundezaun gebraucht – entweder in der Suchmaschine von Google zu suchen oder eine der zahlreichen Kleinanzeigenmärkte (ebay.de, http://kleinanzeigen.ebay.de, kalaydo.de oder markt.de) zu studieren. Hier findet sich bestimmt immer das ein oder andere Schnäppchen! Gegen einen gebrauchten Hundezaun, solange er noch in einem guten Zustand ist, ist also nichts einzuwenden. Damit kann der Hundezaun günstig gekauft werden.

Einen Hundezaun neu kaufen? Einen Hundeshop bei dem Sie Hundezaun kaufen können, finden Sie hier.

Welpenauslauf : Was ihn so wichtig macht, welche Varianten es gibt und was beachtet werden sollte.

Jetzt sind sie da, die kleinen Zwerge und legen einen unheimlichen Drang nach Bewegung, spielen und rumtollen an den Tag. Im besten Fall sollten Welpen natürlich so viel Zeit wie eben möglich an der frischen Luft verbringen – solange es das Wetter zulässt! Am besten geht das selbstverständlich in einem Welpenauslauf. Toben im Freien wirkt sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit der Welpen aus und stärkt diese – auch ihre Lernfreudigkeit wird angeregt, was sich entsprechend positiv auf die Gesamtentwicklung der Welpen auswirkt. Alles in allem also äußerst wichtig!

Um Welpen mit guten Gewissen und ohne sich die ganze Zeit Sorgen machen zu müssen auch mal alleine im Freien tollen zu lassen ist eine Hundebox in Form von einem Welpenauslauf die richtige Lösung! Ein Welpenauslauf ist eine spezielle Form des Hundezwinger bzw. Hundezaun. Damit ist es den Welpen möglich ihre Umgebung zu erkunden; sie sind gleichzeitig aber auch vor Verkehr und anderen Gefahren geschützt. Eine Hundehütte kann natürlich auch in dem Welpenauslauf integriert werden – ist aber nicht immer notwendig.

Welpenauslauf

Die meisten Welpenausläufe oder Hundeboxen speziell für Welpen können auch ohne weiteres im Haus verwendet werden. Da Welpen einen mehr als ausgeprägten Entdeckungsdrang haben, ist ein geschlossener Bereich in dem sie sich auch unbeobachtet ohne Probleme aufhalten können unbezahlbar! Das schont nicht nur Ihre Nerven sondern auch Ihre Einrichtung!

Welpenauslauf faltbarAchten Sie daher beim Kauf unbedingt darauf, dass eine Outdoor und Indoor Verwendung des Welpenauslauf bzw. der Welpenbox möglich ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass bspw. spitze Kanten eines Metallauslaufs oder Metallzwingers z.B. mit Plastikkappen o.ä. geschützt werden können. Ihr Parkett wird es Ihnen danken.

 

Varianten vom Welpenauslauf / Welpengehege

Auch Welpenausläufe gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Die Bandbreite an Materialien reicht von Kunststoff- / Stahl- / Holzelementen bis hin zu Massivholzzwingern aus Massivholzzaunelementen. Oft sieht man einfache Welpenzwinger die aus Metallgittern oder Metallzäunen bestehen.

Formen von Welpenausläufen können können sein: Welpenauslauf faltbar, als Welpengehege oder auch als Welpenauslaufgitter.

   

 

Tipps: Was grundsätzlich bei der Welpenerziehung in Bezug auf den Welpenauslauf beachtet werden sollte: welpen.de schreibt dazu folgendes

…Die vierte bis maximal sechste Woche im Welpenauslauf

In der Regel wird es der Hündin spätestens am Ende der dritten Woche „langweilig“ und sie will immer öfter kurzzeitig am Rudelgeschehen teilhaben. Dies ist der Zeitpunkt des „Umzuges“ in die untere Etage in ein eigenes Welpenzimmer mit einem kleinen Welpenauslauf. Man könnte diese Phase auch als „erste Integrationsphase“ innerhalb der Prägungsphase -nach Trumler- benennen.

Diese Phase ist sehr vielschichtig. Zu Anfang dieser Phase ist die Tür zum Welpenzimmer natürlich noch verschlossen, da die Mutterhündin immer noch ihre Welpen vehement verteidigt. Trotzdem nehmen Hündin und erstmals die Welpen indirekt am Rudelleben mittels Geruchs- und Gehörsinn teil.

Gleichzeitig wird mit zunehmender Bewegungskoordination der Welpen die schützende Höhle -Welpenkiste- verlassen und somit erstmals der Umgebungshorizont erweitert. Außerdem werden die Welpen in dieser Phase erst über in Schälchen dargereichte Welpenmilch, dann über Welpenmilch und speziellem Welpenfutter zugefüttert um einerseits die säugende Hündin zu entlasten und andererseits die Welpen an feste Nahrung zu gewöhnen.

Im Laufe dieser Phase läßt die Hündin früher oder später den Kontakt der anderen Rudelmitglieder zu ihren Welpen zu. Die Zimmertüre bleibt ab dieser Zeit ständig geöffnet, wobei meist die jüngeren Rudelmitglieder des öfteren in den Welpenauslauf springen, um mit den Welpen zu spielen.

Die sechste bis achte Woche

Spätestens am Ende der fünften Woche ist der Bewegungsdrang und auch die Neugier der Welpen so groß, dass sie nicht mehr im Welpenauslauf zu halten sind, was sich auch durch unüberhörbares Winseln und Jaulen bemerkbar macht. Hiermit beginnt die „zweite Integrationsphase“ innerhalb der Prägungsphase.

Der Welpenauslauf wird geöffnet und die Welpen können nun frei entscheiden, ob und wann sie die ihnen vertraute und Sicherheit gebende Umgebung verlassen wollen. Die ersten „Ausflüge“ sind in der Regel nur kurz und oftmals müssen die sich in der „Weitläufigkeit“ des Wohnzimmers verirrten und dann jämmerlich klagenden Welpen in ihre sichere „Höhle“ zurückgebracht werden. Mit jedem erneuten Ausflug gewinnen die Welpen -der eine früher, der andere später- an Sicherheit und die neue Umgebung wird immer systematischer erkundet bis hin zu einem kleinen abgezäunten Teil des Gartens.

Die Welpenkiste wird mittelfristig nur noch zum schlafen aufgesucht und in fortgeschrittenem Alter gar nicht mehr, da die Welpen nunmehr in das Rudel vollends integriert sind. Wie im Wolfsrudel genießen sie absolute Narrenfreiheit, spielen, sich wechselseitig animierend, mit unseren jüngeren Hunden und werden für die älteren Hündinnen und in erster Linie unseren Leitrüden zur absoluten Landplage, vor der diese sich nur auf dem Sofa in Sicherheit bringen können, da hier die Quälgeister noch nicht hochkönnen.

Auch unser „Minischwein“ (mittlerweile ca 35 Kg mit steigender Tendenz!) ist vor dieser „Bande“ nicht sicher und wird, wenn es nicht gerade geärgert wird, als hervorragende „Wärmflasche“ zur Schlafenszeit missbraucht

Schweine haben eine sehr warme Unterseite, da sie wie Hunde nicht über ihre Haut transpirieren-. Es ist hierbei immer wieder erstaunlich, mit welch stoischer Ruhe das Schwein die Querelen über sich ergehen lässt und wie vorsichtig, teilweise geradezu zärtlich, sie mit den Welpen umgeht, obwohl ein einziger Biss den Welpen sofort töten könnte.

Die Welpenkiste und Auslauf werden spätestens zum Ende der siebten Woche nicht mehr benötigt und die Tür zum Welpenzimmer wieder geschlossen -und endlich ist das Bügelzimmer wieder frei!…”

Quelle:
(1) http://www.welpen.de/service/hageschulte/welpenaufzucht-1.htm
(2) http://www.welpen.de/service/hageschulte/welpenaufzucht-2.htm

 

Welpenauslauf kaufen – Welpenauslauf neu oder Welpenauslauf gebraucht kaufen?

Ein Welpenauslauf wird in der Regel nicht besonders beansprucht und ist ggf. auch nicht lange in Verwendung. Somit kann es sogar sein, dass ein Welpenauslauf nach der Welpenphase nahezu in neuwertigem Zustand ist. Daher werden die meisten Welpenausläufe ein Hundeleben oder sogar darüber hinaus halten. Ein Welpenauslauf muss also nicht in jedem Fall Neu gekauft werden. Es kann also ganz im Gegenteil sogar durchaus attraktiv sein einen Welpenauslauf gebraucht zu erwerben. Um einen gebrauchten Welpenauslauf zu finden lohnt es sich immer unter dem Stichwort – Welpenauslauf gebraucht – oder – Welpenauslauf günstig – bei Google oder auch in einem der zahlreichen Kleinanzeigenmärkte (ebay.de, http://kleinanzeigen.ebay.de, kalaydo.de oder markt.de) zu suchen. Hier findet sich oft das ein oder andere passende Angebot! Es spricht also nichts gegen einen gebrauchten Welpenauslauf solange er in einem guten Zustand ist.

Einen Hundeshop bei dem man einen Welpenauslauf kaufen kann, finden Sie hier.

Hundehütte isoliert bzw. Hundehütte isolieren: Wie mache ich es richtig und was ist zu beachten?

Je nachdem wo eine Hundehütte oder Hundehaus zum Einsatz kommt sind sie unter Umständen verschiedensten Wetterbedingungen ausgesetzt. Sie muss im Winter gut wärmen und im Sommer erträglich kühl bleiben und zudem noch optimal gegen Feuchtigkeit schützen. Es versteht sich somit von alleine das die Hundehütte isoliert sein muss.

Optimale, wetterfeste Hundenhütten bestehen daher aus witterungsbeständigen Materialien und haben isolierte Wände. Isolierte Hundehütten bzw. wetterfeste Hundehütten müssen auch vor Bodenfrost / Bodenkälte schützen. Zu diesem Zweck ist es auch möglich eine Heizung zu integrieren.

Alle Diejenigen die eine Hundehütte für den Außenbereich bzw. Garten suchen oder die eine Hundehütte selber bauen wollen, in der gewährleistet ist, dass sich der Hund bei jeder Witterung wohl fühlt ,sollten sich in jedem Fall für eine isolierte Hundehütte entscheiden.

Um eine möglichst gute Isolierung zu erreichen, so dass ihr liebster Freund auch an kalten, regnerischen und windigen Tagen nicht friert, sollten folgende Dinge beachtet werden.

Tipps für eine perfekt isolierte Hundehütte

Wichtigste Grundvoraussetzung: Doppelwandigkeit

Die wichtigste Grundvoraussetzung zum Hundehütte isolieren ist, dass die Hütte doppelte Wände und (abhängig vom verwendeten Material möglichst auch) ein doppeltes Dach bekommt. Das bedeutet, dass es eine Innen- und Außenhaut bekommt, wobei dazwischen ein Hohlraum gelassen wird, der dann im Idealfall mit Dämmmaterial ausgekleidet wird.

Arten von Dämmmaterialen:

Styropor oder Styrodur

Wenn es um die Dämmung der Wände bzw. das auskleiden des Hohlraums zwischen Innen- und Außenhaut der Hundehütte geht, haben sich Styropor oder Styrodur gewährt: Im direkten Vergleich eignet sich Styrodur besser als Styropor. Styrodur ist im Vergleich haltbarer , feuchtigkeitsunempfindlicher und zerbröselt nicht so leicht.

Empfehlung: Wände, Dach und Boden der Hundehütte sollten Sie innen mit 3 cm dickem Styrodur verkleiden. Damit der Hund nicht auf die Idee kommt es an anzufressen muss das Styrodur wiederum mit Sperrholz abgedeckt bzw. beklebt oder verschraubt werden.

Sägespäne, Holzwolle, Schafswolle oder Luft

Wem die Styropor/Styrodur Variante aufgrund des Gesundheitsrisikos, sollte der Hund das Dämmmaterial doch mal zwischen die Zähne bekommen, zu riskant ist, der kann auch auf Naturstoffe ausweichen: Als perfekte Zwischenlage für die Dämmung haben sich Sägespäne, Holzwolle und Schafswolle bewährt. Möchten Sie ganz auf zusätzliche Dämmung verzichten, ist es auch möglich den Zwischenraum einfach frei zu lassen. Luft ist ebenfalls ein sehr effektiver Dämmstoff. In diesem Fall einfach zwischen den zwei Wänden ein bis zwei Zentimeter Platz lassen. Die Luft Variante eignet sich selbstverständlich nicht für Hundehütten die auch in der sehr kalten Jahreszeit Verwendung finden sollen.

Im Baumarkt gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Dämmmaterialien. Ich persönlich würde immer zu den Naturstoffen greifen. Auch bei Amazon gibt es eine ganze Reihe von Dämmmaterialien – hier eine kleine Auswahl:

Größe der Hundehütte:

Neben der Doppelwandigkeit ist es zudem ganz wichtig, dass die isolierte Hundehütte nicht zu groß ausfällt. Nur so ist es möglich, dass sich die Körperwärme des Hundes innerhalb der Hundehütte gut verteilt und speichert.

Baumaterial:

Holz

Häufig werden Hundehütten aus Fichten- oder Tannenholz in Form von Sperrholz oder Hartfaserplatten angefertigt. Für eine gute Isolierung eignen sich dafür besonders Schichtholz (ab mindestens 10 mm, besser mehr), OSB-Platten ober auch Tischlerplatten. Um das Holz gegen Verwitterung zu schützen, muss es unbedingt imprägniert werden. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass alle Anstriche mit einer umweltfreundlichen, ungiftigen Farbe erfolgen und sie die behandelten Teile ausreichend ausdünsten lassen. Ebenfalls zu empfehlen: ein Kantenschutz mit Metallprofilen gegen Anknabbern des Holzes.

Gasbeton

Eine weitere, entsprechend massivere Variante, ist der Bau der Hütte aus Gasbetonsteinen. In diesem Fall wird die Hundehütte gemauert und bspw. von Außen isoliert. Hier sollte dann zusätzlich, um die Isolierung zu festigen und auch damit der Hund die Isolierung nicht anfrisst, ein Plastikgitternetz (z.B. Gittex) aufgespachtelt und dann verputzt werden. Hierzu eignen sich Steinputz oder gefärbter Außenputz; daran beißt sich der Hund die Zähne aus.

Bodenbelegung in der Hundehütte:

Da der Hund ja nicht auf dem nackten Boden liegen soll, muss der Boden der Hundehütte entsprechend ausgekleidet sein. Es empfiehlt sich die Verwendung von Stroh, da es neben der wärmenden Wirkung auch Nässe aus dem Hund zieht. Eine Alternative kann auch eine Thermokunststoffmatte sein, durch die die Nässe nach unten durchdringen kann.

Bei schlechtem Wetter, also bei Schnee, Matsch oder Regen, kann es schnell passieren, dass der Hund mit seinem Fell Nässe in die Hundehütte schleppt. Es ist daher nicht angeraten eine Decke oder ein Schaafsfell o.ä. zu verwenden. Das mag zwar in der Wohnung praktisch sein, ist aber für die Hundehütte im Zwinger ungeeignet. So könnte es nämlich schnell passieren, dass bspw. bei Frost die Decke gefriert. Da bei niedrigen Temperaturen Decken nie oder zumindest schlecht trocknen ist außerdem die Gefahr groß, dass die Decke schnell schimmelt. Wichtig ist natürlich, dass Stroh jedes Frühjahr zu entfernen und spätestens im Herbst neu einzustreuen auch wenn der Hund die Hütte vielleicht nur selten genutzt hat.

Ausnahme: Vorsicht geboten ist bei Hunden, die auf Stroh allergisch reagieren. Zu beobachten sind dann ständiger Nasen- und Augenausfluss und gerötete Binderhäute. Sollten Sie so etwas beobachten muss das Stroh in jedem Fall gegen eine Thermomatte getauscht werden!

Optional: Bodenheizung

Für die ganz große Kälte im Winter kann es empfehlenwert sein die Hundehütte mit einer Bodenheizung auszustatten. Man kann bspw. in den Boden eine Heizmatte einbauen, die entweder von der Zentralheizung oder autark elektrisch versorgt wird. Beide Steuerungsvarianten bieten die Möglichkeit einer automatischen Temperaturregelung über ein Außenthermostat.

Unterbau zum Schutz vor Bodenfrost / Bodenkälte:

Um zu verhindern, dass Bodenfeuchtigkeit und -kälte von unten in die Hütte ziehen und es so rasch ungemütlich und somit vor allem auch ungesund für den Vierbeiner wird, benötigt die Hundehütte im jedem Fall einen Unterbau. Dabei sind ausreichender Abstand zum Boden (dieser sollte ca. 10 cm nicht unterschreiten) genauso wichtig wie eine gut isolierte Bodenplatte.

Türöffnung / Einstieg in die Hütte:

Die Tür bzw. der Eingang in eine Hundehütte oder Hundehaus ist durch die Tatsache, dass dort die Isolierschicht unterbrochen ist ebenfalls ein wichtiger zu betrachtender Faktor. Daher sollte sie nicht zu groß gestaltet sein. Wird das nicht beachtet, kann im Winter zu viel kalte Luft eindringen und was dann dazu führt, dass sich die Hütte durch die Körperwärme des Tieres nicht ausreichend erwärmt. Tipp: in der kalten Jahreszeit einen alten Teppich oder einen doppelseitigen Lamellenvorhang (Kunststofflamellen) vor den Eingang hängen!

Weiterführende Links:
hier finden Sie eine ganze Reihe von Bauanleitungen für Hundehütten: Bauanleitung Hundehütte

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